Vor 109 Jahren: Beginn der 12. Isonzo-Schlacht
Im Laufe der Jahre 1915 bis 1917 war es an der Alpenfront zu einer Reihe von heftigen Kämpfen gekommen, unter anderem elf Schlachten am Isonzo-Tal im heute slowenischen Teil der Alpen. Die k.u.k. österreichisch-ungarische Führung erwartete entlang des Flusses Isonzo auch den nächsten Angriff der mit den Franzosen und Briten verbündeten Italiener. Um dem zuvorzukommen, entschloß man sich mit Unterstützung des Deutschen Reiches zu einem Angriff.
Am 24. Oktober 1917 begann der Angriff. Die Truppen der Mittelmächte konnten in die Front einbrechen und sorgten mit ihrem Vorstoß für Panik unter den italienischen Soldaten. Die Front konnte bis in die Tiefebene vor Venedig eingedrückt werden, wo es den italienischen Kräften mit alliierter Unterstützung gelang, den Vormarsch aufzuhalten. Ohne die Unterstützung seiner Verbündeten hätte Italien möglicherweise einen Separatfrieden schließen müssen.
Im Verlauf der Schlacht wurde der junge Oberleutnant Erwin Rommel für die Erstürmung des Monte Matajur mit dem Pour le Mérite ausgezeichnet.
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