31.10.2020: Die Bundeswehr geht in die Operation „Counter Daesh“
Am 4. Dezember 2015 beschloß der Deutsche Bundestag mit den Stimmen der Koalitionsparteien die Teilnahme an der Bekämpfung der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS). Mit den Anschlägen in Paris habe der IS Frankreich und die freiheitliche Werteordnung Europas direkt angegriffen. Geplant war die Unterstützung der bereits in Syrien aktiven französischen Streitkräfte. Zu diesem Zweck sollte die Bundeswehr zunächst eine Fregatte und sechs Aufklärungsflugzeugen vom Typ „Tornado“ mit und 1.200 Soldaten in die Region entsenden. Eine Beteiligung an bewaffneten Angriffen wie etwa Luftschlägen war nicht vorgesehen.
Ein UN-Mandat existierte für den Einsatz nicht, was im Inland scharfe Kritik hervorrief. Unter anderem forderte der Bundeswehrverband von der Bundesregierung die Definition klarer Ziele für den Einsatz. Mit Beschluß des Deutschen Bundestages vom 25. März 2020 wurde das für den Einsatz geltende Mandat bis zum 31. Oktober 2020 verlängert.
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