28. Oktober 1944: Ritterkreuz für Luftwaffen-Oberst Wilhelm Meyn

28. Oktober 1944: Ritterkreuz für Luftwaffen-Oberst Wilhelm Meyn
Foto: Wikimedia/Julian17 9photo/CC BY-SA 4.0

Der am 3. Juni 1923 in Hamburg geborene Wilhelm Meyn trat am 15. Oktober 1940 der Luftwaffe bei, wo er zunächst eine Ausbildung zum Sturzkampfpiloten erhielt. Es folgten Einsätze im Mittelmeerraum und an der Ostfront im Rahmen des Unternehmens „Zitadelle“ sowie über dem Schwarzen Meer. Nach der Umrüstung seines Geschwaders auf Fw 190 flog Meyn Einsätze in Estland und Lettland.

In insgesamt 721 Feindflügen errang er 26 Luftsiege, wofür er das Deutsche Kreuz in Gold und am 28. Oktober 1944 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes erhielt. Nach dem Krieg zunächst freischaffender Architekt, trat er am 16. März 1956 als Hauptmann in die Bundesluftwaffe ein.

Nach Verwendungen als Staffelkapitän im Jagdbombergeschwader 31 und als Kommodore des Jagdbombergeschwaders 36 übernahm er am 17. Dezember 1962 das Kommando über das Jagdbombergeschwader 31, das er bis 1964 innehaben sollte.

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