Vor 82 Jahren: Sowjetischer Vormarsch in Budapest vorerst gestoppt

Vor 82 Jahren: Sowjetischer Vormarsch in Budapest vorerst gestoppt
Foto: igovar igovar / Pexels (Pexels-Lizenz)

Die Kämpfe um die eingeschlossene ungarische Hauptstadt Budapest zwischen der sowjetischen Roten Armee einerseits und ungarischen und deutschen Truppen andererseits dauerten vom 29. Oktober 1944 bis zum 13. Februar 1945. Der sowjetische Angriff begann am 29. mit dem Vormarsch der 2. Ukrainischen Front aus dem Raum nordwestlich Szeged. Zum Schutz von Budapest ließ Generaloberst Johannes Frießner am 2. November die Margaretenbrücke zur Sprengung vorbereiten.

Drei deutschen Panzerkorps gelang es am gleichen Tag, die Sowjets im östlichen Vorfeld von Budapest vorerst zum Stehen zu bringen. Dieser Abwehrerfolg konnte die sowjetische Angriffswelle nur für einige Monate zum Stehen bringen, seit dem 25. Dezember 1944 war Budapest durch die sowjetische 46. Armee und die 7. Gardearmee völlig eingeschlossen. Im entstandenen Kessel befanden sich neben noch etwa 800.000 verbliebenen Einwohnern auch 70.000 Soldaten, davon 37.000 ungarische und etwa 33.000 deutsche Kampftruppen.

Kommentare 0

Noch keine Kommentare. Schreiben Sie den ersten!

Kommentar schreiben

Keine Anmeldung nötig. Ihr Kommentar wird nach Prüfung durch die Redaktion freigeschaltet. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.