31. Oktober 1918: Waffenstillstand von Mudros
Am 31. Oktober 1918 wurde in der ägäischen Bucht von Mudros an Bord des britischen Schlachtschiffs „Agamemnon“ (s. Bild unten) ein Waffenstillstand zwischen dem Osmanischen Reich und der Entente geschlossen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die osmanischen Truppen einen großen Teil der arabischen Provinzen an die Briten verloren.
Das Osmanische Reich war bereits seit November 1914 aktive Kriegspartei auf seiten der Mittelmächte. Die Angst vor einer zukünftigen Eroberung seiner Territorien durch die Entente trieb Istanbul an die Seite Berlins. Nach der Niederlage Bulgariens standen die Osmanen Ende 1918 plötzlich vor der direkten Bedrohung ihrer Hauptstadt. In dieser aussichtslosen Situation fiel die Entscheidung für die Aufnahme von Waffenstillstandsverhandlungen.

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